Spangen-ABC - Dr. Banach
Praxis für Kieferothopädie für Kinder nd Erwachsene in Königstein und Frankfurt.
Praxis Dr. Banach, Königstein, Kieferothopädie, Kieferorthopäde, Kinder und Erwachsene
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DAS SPANGEN-ABC

A

Aktive Platte

Im Unterkiefer

Die herausnehmbare Dehnplatte kommt zum Einsatz, wenn der Kiefer zu eng ist. Dies zeigt sich in einem Platzmangel für die bleibenden Frontzähne.

 

Durch 1x wöchentliches Drehen der Schraube von Anschlag zu Anschlag in Pfeilrichtung (siehe Bild) wird der Unterkiefer innerhalb weniger Monate verbreitert und eine spätere Extraktion von bleibenden Zähne kann in vielen Fällen verhindert werden.

Im Oberkiefer

Im Oberkiefer verwenden wir die Platte ausschließlich als Haltegerät nach einer Verbreiterung des Oberkiefers mittels GNE (siehe „GNE“).
Die Dehnplatte muss permanent getragen werden und sollte lediglich zum Essen und Zähneputzen herausgenommen werden. Der Klang der Sprache ist anfangs etwas verändert, was sich jedoch schnell gibt. Ratsam ist es, mit der Dehnplatte im Mund viel zu sprechen – lautes Vorlesen beispielsweise ist eine gute Übung. Geputzt wird die Dehnplatte nach jedem Essen. Am besten lässt sie sich mit einer festen Nagelbürste mit Kunststoffborsten und Seife reinigen. Für einen angenehmen Geschmack kann man die Dehnplatte von Zeit zu Zeit in einer Mundspüllösung baden.
In der Regel ist die Dehnplatte ein weitestgehend angenehm zu tragendes Gerät, das von  Patienten gut toleriert wird. Sollte dennoch etwas nach dem Einsetzen der Dehnplatte stören, kontaktieren Sie uns bitte umgehend.

Als Haltespange

Um das Behandlungsergebnis stabil zu halten, ist es notwendig weiterhin eine „Halte-Apparatur“ zu tragen. Neben Positioner / Retainer und Haltedraht kommen dabei sog. Haltespangen zum Einsatz.

 

Es besteht die Möglichkeit, in unserer Praxis in alle herausnehmbaren Oberkieferspangen – wie z.B. der Haltespange einen Thera Mon® Chip einzubauen. Anhand des Chips kann die genaue Tragezeit der Zahnspange ausgelesen werden. Dies stellt eine große Motivation dar, insbesondere bei Kindern, denen das Tragen von herausnehmbaren Zahnspangen höchste Disziplin abverlang.

 

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Aqualizer

Der Aqualizer ist eine vorkonfektionierte Aufbissschiene. Als akute Soforthilfe bei Spannungskopfschmerzen ist der Aqualizer für fast alle Patienten geeignet. Die Anwendung ist sehr einfach und effektiv in der Wirkung. Muskuläre Verspannungen, die durch Pressen oder Knirschen mit den Zähnen ausgelöst werden, können mit einem Aqualizer schnell entspannt werden.

 

Die nach dem hydrostatischen Prinzip aufgebaute Schnell-Schiene passt sich automatisch an die physiologischen Gegebenheiten des/der Patienten/in an. Der Aqualizer wird heute in vielen Bereichen der Medizin, Zahnmedizin, Physiotherapie und der Osteopathie zur Behandlung des CMD Syndroms (Craniomandibuläre Dysfunktion= Beschwerden des Kiefergelenks) eingesetzt.

Aquasplint

 

CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion= Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenkes) kann viele verschiedene Ursachen haben, die Gewichtung der einzelnen Faktoren ist unklar. Betroffene haben Schmerzen in der Kaumuskulatur, im Bereich vor den Ohren und/oder im Bereich der Kiefergelenke. Begleitsymptome können Kieferschmerzen, Zahnschmerzen und Ohrenschmerzen sowie Kopf- und Gesichtsschmerzen sein. Auch ein verstärktes Zähneknirschen (Bruxismus) kann auftreten. Die Malokklusion (= falsche Verzahnung) ist nicht immer die Hauptursache – Psyche, Stress, Trauma, aber auch Bindegewebsschwäche, HWS-Syndrom, hormonelle Faktoren spielen oft (einzeln oder in Kombination) eine große Rolle.

Die neu entwickelte Wasserschiene (Aqua Splint) ermöglicht eine schnelle und einfache Differentialdiagnostik von CMD und bietet eine unkomplizierte und effektive Therapie.

Aqua Splint ist die einzige selbstjustierende Schiene, die sofort – ohne Abdruck oder Registrierung – individuell angepasst und eingesetzt werden kann. Die damit erreichte Soforthilfe / Schmerzlinderung und das Wegfallen von Einschleifen und Adjustieren der Schiene hat exzellente klinische Ergebnisse sowie Arzt- und Patientenzufriedenheit gezeigt.

 

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B

Bänder

Bänder sind Metallhülsen die um die großen Mahlzähne gelegt werden, um daran kieferorthopädische Behandlungsgeräte zu befestigen z.B. den Bio Bite Corrector, Transpatinal- und Lingualbogen, Transversaldeveloper und Quadhelix.

BBC (Bio Bite Corrector)

Ausgangssituation

Nach Einsetzen des BioBiteCorrector

Der Bio Bite Corrector (BBC) ist eine patentierte Apparatur. Sie wird bei Patienten eingesetzt, um eine Unterkiefer-Rücklage zu beseitigen oder die Verzahnung zu verbessern. Der BBC kann das Entfernen von bleibenden Zähnen, die Behandlung mit einer Außenspange, das Tragen von Gummizügen und eine Kieferoperation vermeiden. Der BBC dient als Verankerungsapparatur, um Lücken im Unterkiefer zu schließen.

 

Die Apparatur ist mitarbeitsunabhängig, wirkt 24 Stunden pro Tag und ist deshalb sehr erfolgreich.

 

Der Bio Bite Corrector ist gänzlich aus Titan gefertigt und vollständig lasergeschweißt. Die Klemmschrauben und Distanzhülsen sind ebenfalls aus Titan gefertigt.

 

Diese Technik erlaubt eine weite Mundöffnung mit hohem Tragekomfort.

 

Kugelgelenke im Ober- und Unterkiefer ermöglichen Seitwärtsbewegungen und erhöhen den Tragekomfort.

 

Der Bio Bite Corrector ist von außen kaum sichtbar.

 

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Beneslider

Der Beneslider ist eine gute „non-compliance“-Alternative zum Carrière Distalizer. „Non-compliance“ bedeutet, dass der Behandlungserfolg nicht von der Mitarbeit des Patienten abhängig ist.

 

Zwei Miniimplantate (siehe „Verankerungspins“) werden zur Fixierung in den Gaumen inseriert. Dieser Eingriff erfolgt in unserer Praxis unter örtlicher Betäubung, ist minimal invasiv und weiterstgehend schmerzfrei. Aufgrund der besonderen Eignung des Gaumens zur Aufnahme dieser kleinen Titanschrauben ist lediglich ein leichtes Druckgefühl spürbar, welches schon nach wenigen Tagen verschwunden ist.

 

Der Beneslider wird mit Hilfe einer Abformung Ihres Gaumens individuell in unserem Labor gefertigt und fest eingeklebt.

 

Für einen höheren Tragekomfort und eine erleichterte Mundhygiene haben wir in unserer Praxis die Apparatur weiterentwickelt und ersetzen den den Zahn umschließenden Metallring durch ein tragefreundliches Gleitröhrchen welches von innen eingeklebt wird. Die Apparatur ist dadurch komplett unsichtbar und das Sprechen sowie alle anderen Funktionen des Mundraumes sind nicht mehr eingeschränkt.

 

Der Beneslider wirkt 24 Stunden am Tag, die Zähne werden über die eingebauten Schrauben kontinuierlich nach hinten bewegt. Im vorderen Zahnbogenbereich entsteht so Platz für z.B.für ausgeblockt stehende Eckzähne. Schon nach kurzer Zeit ist anhand der Lückenbildung der Behandlungserfolg erkennbar.

 

Sind die Zähne ausreichend weit distalisiert (nach hinten geschoben), wird die gesamte Apparatur samt der Miniimplantate wieder entfernt.

 

Die Apparatur kann auch einseitig aktiviert oder mit Brackets kombiniert werden.

 

Besonders gut funktioniert der Beneslider auch, wenn die Zähne nach vorn geschoben werden müssen z.B. wenn Frontzähne oder ein Backenzahn fehlen oder bei der Progenie (Unterbiss).

 

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Bionator

Der Bionator ist ein sogenanntes bimaxilläres  (d.h. Ober- und Unterkiefer betreffendes) Gerät. Es besteht aus einem Kunststoffkörper für Ober- und Unterkiefer zusammen. Im Oberkiefer ist der Kunststoffanteil stark skelettiert und lässt damit der Zunge viel Freiraum.

 

Wir verwenden den Bionator als nächtliches Haltegerät während des Zahnwechsels nach erfolgreicher Wachstumsförderung mittels Herbst-Apparatur bzw. FMA.
Der Vorteil dieses Gerätes liegt darin, dass man die Kunststoffanteile einschleifen kann und somit der Durchbruch der bleibenden Zähne gut steuerbar ist. Aufgrund seiner relativ grazilen Gestalt wird er von den Patienten gut akzeptiert.

Bögen (Drahtbögen)

Die Bögen dienen als Führungselement bzw. -schiene, an welchem/welcher die Zähne entlang bewegt werden. Sie werden während der Behandlung immer wieder gewechselt. Jeder Wechsel bringt das Behandlungsziel – der perfekten Stellung der Zähne – ein Stück näher.

 

Bögen gibt es in verschiedenen Materialien, verschiedenen Stärken und Querschnitten (rund/eckig). Je nach Zielsetzung und Behandlungsphasen kommen diese zum Einsatz.

Brackets

2D auf Modell

DQ clear auf Modell

DQ

Ice Brackets

Brackets (engl. Klammern) sind in der Kieferorthopädie gebräuchliche Befestigungselemente bei festsitzenden Apparaturen (Zahnspangen). Sie werden durch spezielle Klebetechniken mit der Oberfläche des Zahns verklebt und bilden so einen Ansatzpunkt zur Bewegung von Zähnen bei festsitzenden Apparaturen. Kennzeichnend für ein Bracket ist die Vorrichtung für die Aufnahme von Bögen, das sog. Schloss oder Slot. Hierbei handelt es sich um einen horizontal verlaufenden Schlitz. Dieser wird nach oben und unten von den Spitzen eines Flügels begrenzt, die der Befestigung des Bogens mit Hilfe von Ligaturen dienen. Das Standardbracket besitzt zwei Flügel und wird daher als Zwillingsbracket bezeichnet. Gelegentlich kommen Brackets mit nur einem Flügel zum Einsatz, diese werden als Single-Brackets bezeichnet. Nach der Form des Schlosses können Brackets in Edgewise-Brackets (Befestigung des Bogens mit Ligaturen), Light-Wire-Brackets (Befestigung des Bogens mit Pins) und selbstlegierende Brackets (das Bracket selbst hält den Bogen ohne Ligatur) unterschieden werden. Darüber hinaus können Brackets danach unterschieden werden wo am Zahn sie befestigt werden. Sind sie auf der Außenfläche, zur Wange hin befestigt, spricht man von Bukkalbrackets. Befinden sie sich auf der Innenfläche, zur Zunge hin, werden sie als Lingualbrackets bezeichnet.

 

Das Standardbracket ist aus rostfreiem Edelstahl gefertigt. Sowohl die metallische Farbe als auch die in der Legierung enthaltenen Nickelanteile führten zur Entwicklung anderer Materialien. Heute werden Brackets neben Edelstahl aus Gold, Keramik, Komposit und Titan angeboten. Durch den höheren Anschaffungspreis dieser Brackets müssen die Mehrkosten in der Regel vom Patienten getragen werden.

 

Eine wichtige Eigenschaft, die für die Wahl des Bracket- und Bogenmaterials mit entscheidend sein kann, ist die Friktion. Bei vielen Behandlungskonzepten soll das Bracket über den Bogen gleiten (sliding mechanics). Sowohl die Materialkombination aus Bracket und Bogen, als auch die Art der verwendeten Ligaturen können die Friktion vergrößern oder verringern.

 

Bei nicht sachgemäßer Klebetechnik oder schlechter Mundhygiene, während die Brackets auf den Zähnen kleben, können dauerhafte Entkalkungsflecken auf den Zahnoberflächen zurückbleiben.

C

Carrière Distalizer

Vor der kieferorthopädischen Behandlung

Direkt nach Einsetzen des Carrière Distalizers

Der Erfolg der Behandlung lässt sich an der Lückenbildung erkennen. Die Lücken können im Anschluss zur korrekten Einstellung der Eckzähne genutzt werden.

Am Ende der Behandlung

Der Carrière Distalizer ist eine sehr zierliche Apparatur für den Seitenzahnbereich, die keine weiteren Brackets benötigt. So entstehen keine ästhetischen Einschränkungen und auch die Zahnreinigung ist sehr einfach zu handhaben. Er besteht aus einem Stab, an dessen einem Ende sich ein Haken für Gummizüge befindet und am anderen Ende ein dreidimensionales Gelenk.

 

Über dieses Gelenk kann der erste große Backenzahn nach hinten bewegt und Platz im Zahnbogen geschaffen werden. So ist es möglich, ohne Extraktion von Zähnen und den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf das Profil zu behandeln.

 

Der Distalizer wird mit Hilfe modernster MIM Technologie („mold-injected“ = Pulverspritzguss) aus einer gegossenen, nickelfreien Stahllegierung hergestellt. Der Carrière Distalizer ist ein passives Gerät, das nur durch den Einsatz von Gummizügen, die die Patienten selbständig wechseln, aktiv wird.

 

Meist nutzen wir den Carrière Distalizer zu Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung, ein Behandlungserfolg ist bereits nach drei bis sechs Monaten sichtbar. Durch die gleichzeitige Bewegung der vier Seitenzähne (en bloc) verkürzt sich die Behandlungszeit im Vergleich zu alternativen Behandlungsmethoden (Außenzahnspange und andere Distalisierungsapparaturen) um ca. die Hälfte. Zahnkippungen oder andere unerwünschte Nebenwirkungen treten nicht auf.

CS2000 Feder

Diese Feder verbindet Ober- mit Unterkiefer und verändert die Stellung der beiden Kiefer zueinander. Sie kann sowohl zum Vorholen als auch zum Zurückverlagern eingesetzt werden. Die Feder ersetzt die herkömmlichen Gummizüge, wird fest eingebaut und ist somit „complinace unabhängig“ – der Erfolg der Behandlung hängt also nicht von der Patientenkooperation ab.

D

Damon System

Das Damon System arbeitet mit selbstligierenden Brackets. Selbstligierend bedeutet, dass der Draht vom Bracket selber gehalten wird. Somit werden die üblichen Befestigungen zwischen Bracket und Draht (z.B. Gummis oder Drahtschlaufen) überflüssig. Vorteilhaft ist die einfache Reinigung und der maximale Tragekomfort. Die Brackets sind auch kristallklar erhältlich und somit kaum sichtbar, die Kanten sind abgerundet und das Material ist resistent gegen Verfärbungen.
Das System geht aber weit über das reine Bracket hinaus und beinhaltet ein ganzes Behandlungssystem, was darauf abzielt, Zahnextraktionen möglichst zu vermeiden.

 

Die Behandlungstermine in der Praxis sind aufgrund der einfacheren Handhabung kürzer.
In Laufe der Behandlung sind weniger Bogenwechsel notwendig, in der Regel verkürzt sich dadurch die Behandlungsdauer spürbar.

Dehnplatte für den Ober- und Unterkiefer

Für jeden Geschmack ist eine Farbe dabei: Apfelgrün

Kirschrot

Siehe Aktive Platte

Dieses Behandlungsgerät ist seit Generationen der Prototyp einer herausnehmbaren Zahnspange und wird in unserer Praxis hauptsächlich zum Erhalt des Behandlungsergebnisses eingesetzt. Klassischerweise kommt die Dehnplatte zum Einsatz, wenn der Kiefer (Ober- oder Unterkiefer) zu eng ist. Der Kiefer wird durch „Aufschrauben“ des Gerätes geweitet.

E

Einteiliger Funktions Positioner EFP


Eine aus Silikon gefertigte Haltezahnspange, die die neu definierte Relation der Kiefer zueinander festhält. In der Regel muss der EFP ausschließlich nachts, jedoch langfristig getragen werden.

Elastics

Elastics gibt es in allen Farben…

… und Formen. Hier: „Kitty“

Elastics sind kleine Gummiringe, die an den Brackets befestigt werden.
Diese produzieren die Kräfte, welche die Zähne bewegen, indem sie normalerweise eine Gruppe von Zähnen gegen eine andere „arbeiten“ lassen. Kommen Brackets zum Einsatz sind immer auch Elastics im Einsatz.

F

Facemask


Bei zu starkem Unterkieferwachstum oder Rücklage des Oberkiefers kommt eine Außenspange zum Einsatz. Häufig wird zunächst mit einer GNE (siehe da) der Oberkiefer gedehnt, um dann mit der Gesichtsmaske (Frontalzug-Headgear) den Unterkiefer zu bremsen und den Oberkiefer in die richtige Position zu ziehen. Es resultiert eine Überstellung der Kiefer.

Festsitzendes Zungengitter

Während der Therapie (die Patientin trägt noch das Zungengitter)

– der Biss schließt sich.

Bei einigen Kindern kann man im Wechselgebiss beobachten, dass sich das kindliche Schluckmuster, bei dem sich die Zunge zwischen die Frontzähne presst, während der normalen Entwicklung nicht in das erwachsene Schluckmuster umgestellt hat, bei dem die Zunge während des Schluckvorganges hinter den Frontzähnen am Gaumen anliegt. Bei Fortbestehen des kindlichen Schluckmusters nach dem vierten Lebensjahr kann es aufgrund der falschen Zungenlage zu Zahn- und Kieferfehlstellungen und Entwicklungsstörungen kommen. So kann sich im Laufe des Wachstums ein offener Biss entwickeln.

 

Als Therapie des offenen Bisses und zur Umstellung des Schluckmusters setzen wir ein festsitzendes Zungengitter ein. Es wird an den beiden ersten großen Backenzähnen befestigt. So kann gewährleistet werden, dass das Zungengitter 24 Stunden am Tag wirkt, auch während der Phasen des unbewussten Schluckens.

 

Das festsitzende Zungengitter wird i.d.R. sehr gut akzeptiert (Proffit, 1993). Befindet sich Ihr Kind gleichzeitig in logopädischer Behandlung, ist es ratsam gemeinsam mit der behandelnden Logopädin die weitere Therapie abzustimmen.

Forsus

Seitenansicht

Frontalansicht

Die Forsus-Apparatur ist eine Druckfeder, die an der regulären Zahnspange befestigt wird. Sie dient zur Korrektur bei einer Unterkiefer-Rücklage.

 

Die Apparatur wird an Ober- und Unterteil der festsitzenden Zahnspange befestigt. Dabei werden die Zähne des Ober- und Unterkiefers so lange automatisch gegeneinander verschoben, bis die Fehlstellung des Bisses reguliert ist. Forsus-Apparaturen verfügen über einen hohen Tragekomfort. Sie beeinträchtigen das Sprechen nicht und sind zudem von außen kaum sichtbar. Durch das dauerhafte, 24-stündige Wirken der Forsus-Apparatur sind in der Regel relativ schnelle Behandlungserfolge zu erzielen.

Functional Mandibular Advancer (FMA)

Frontalansicht

Seitenansicht

FMA Oberkiefer

FMA Unterkiefer

Vom Wirkungsprinzip ist der Functional Mandibular Advancer (kurz FMA) gleich zu setzen mit der Herbst-Apparatur. Mit beiden Geräten wird eine größtmögliche Wachstumsförderung des Unterkiefers in kurzer Zeit erreicht. Der FMA besteht aus zwei Teilen, welche im Ober- und Unterkiefer mit einem Spezialkleber befestigt werden. Der Kleber gibt Fluorid ab und stärkt gleichzeitig den Zahn. Am Unterkiefer-Teil ist eine schiefe Ebene angebracht, am Oberkiefer-Teil ein Führungselement. Durch das Zusammenwirken beider Elemente wird der Unterkiefer nach vorne in die gewünschte Position geführt.

 

Der Vorteil des FMA ist die Reduktion der Befestigungselemente auf wenige Ankerzähne. Da die Apparatur gänzlich im nicht sichtbaren Bereich liegt, wird sie auch höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht.

 

Direkt nach dem Einsetzen muss sich die Muskulatur an die neue Unterkieferposition gewöhnen. Es kann kurzzeitig zu Muskelkater und Verspannungen kommen. Nach einigen Tagen tritt eine Gewöhnung an die neue Bisssituation ein.

 

Bis der Unterkiefer stabil in seiner Zielposition verbleibt und die FMA entfernt werden kann dauert es sechs bis neuen Monate.

Funktionsregler II und III nach Fränkel (H)

Als Funktionsregler wird ein herausnehmbares funktionskieferorthopädisches Gerät nach Rolf Fränkel bezeichnet, das zur Behandlung von Wachstums- und Lageanomalien beider Kiefer eingesetzt wird.
Durch ausgedehnte Kunststoffflächen im Wangen- und Lippenbereich (Mundvorhof) geraten die Muskeln vor allem bei Aktivität gezielt unter Zugspannung. Über die Spannung der Weichteile wird ein Zug auf die Schleimhaut und die darunter liegende Knochenhaut ausgeübt. Dadurch wird Knochenwachstum zielgerichtet angeregt.
Zur Behandlung der verschiedenen Fehlstellungen hat Fränkel unterschiedliche Geräte entwickelt. Mit den Funktionsreglern der Typen I und II werden vor allem Probleme mit Unterkieferrücklagen angegangen.
Der Funktionsregler Typ III ist ein klassisches Gerät in der Funktionskieferorthopädie. Er wird eingesetzt, wenn der Unterkiefer den Oberkiefer im Wachstum überholt. Diese Abweichung nennt man Progenie. Die Ursache kann sowohl im Unter- als auch im Oberkiefer liegen. Aus diesem Grund erstreckt er sich der Funktionsregler auch über beide Kiefer und besitzt Wangen- und Lippenschilde. Über diese soll im Oberkiefer eine Stimulation des Wachstums erfolgen, während im Unterkiefer durch enges Anliegen eine Wachstumshemmung angestrebt wird.
Funktionsregler erzielen eine physiologische Wirkung. Da diese auf dem natürlichen Wachstum beruht, dauert die Behandlung mit Funktionsreglern meist länger als mit rein mechanisch wirkenden Geräten. Die Wirkung auf den Schädelknochen erzeugt jedoch weit weniger Spannung in den knöchernen Strukturen. Die Stabilität der Ergebnisse ist dadurch langfristig gesichert. Bei frühzeitigem Beginn (ca. 6. bis 7. Lebensjahr) werden die Geräte von den Patienten meist überwiegend akzeptiert, da das Sprechen nur gering beeinflusst wird. Mit eingesetztem Funktionsregler ist auch eine begleitende Logopädie möglich.

G

Gaumen-Naht-Erweiterung (GNE)

Die GNE direkt nach dem Einsetzen…

…und nach 14-maligem Schrauben

GNE steht für „Gaumen-Naht-Erweiterung“.
Das klingt zunächst sicherlich befremdlich. Der Gaumen bei Kindern und Jugendlichen besteht noch aus zwei Teilen, die nur relativ locker miteinander verbunden sind und erst im Laufe des Wachstums verknöchern.
Das GNE-Gerät wird bei einem zu kleinen Oberkiefer eingesetzt und sorgt durch das Auseinanderdrücken der beiden Kieferhälften dafür, dass der Oberkiefer breiter wird. Optisch sichtbar wird dies durch das Auseinanderwandern der beiden mittleren Schneidezähne. Der dadurch gewonnene Platz verhindert, dass Zähne gezogen werden müssen.
Aber nicht nur der Oberkiefer wird breiter, sondern auch die zum Oberkieferkomplex gehörenden Nasennebenhöhlen, was zu einer Verbesserung der Nasenatmung führen kann.

Um den Behandlungserfolg zu gewährleisten, muss die GNE 1x pro Tag weiter geschraubt werden. Die dafür vorgesehenen Schrauben werden mit einem Spezialschlüssel in Pfeilrichtung bewegt. Damit die schnelle Verbreiterung des Oberkiefers auch langfristig stabilisiert wird, bleibt die GNE nach dem letzten Schrauben noch für ca. drei Monate im Mund.
Auch bei Erwachsenen ist eine Gaumennahterweiterung noch möglich. Da bei ihnen die Gaumennaht allerdings schon verknöchert ist, muss sie vorher chirurgisch geschwächt werden.
Weil die GNE auf den Zähnen klebt, ist das Kauen zunächst etwas schwieriger, daran gewöhnt man sich jedoch schnell.
Nach jedem Essen müssen Zähne und GNE gewissenhaft geputzt werden. Im Gaumen müssen die Metallteile und Schrauben gründlich von Speiseresten befreit werden.

Gelbschiene

Bei der Gelbschiene handelt es sich um eine Aufbiss-Schiene nach Dr. Gelb, die bei Therapie von Kiefergelenksproblematiken zum Einsatz kommt.

H

Haltespange /Herausnehmbare Zahnspangen

Haltespange

Um das Behandlungsergebnis stabil zu halten, ist es notwendig weiterhin eine „Halte-Apparatur“ zu tragen. Neben Positioner / Retainer und Haltedraht kommen dabei sog. Haltespangen zum Einsatz.

Thera Mon® Chip in Oberkieferzahnspange

Es besteht die Möglichkeit in unserer Praxis in alle herausnehmbaren Oberkieferspangen – wie z.B. der Haltespange einen Thera Mon® Chip einzubauen. Anhand des Chips kann die genaue Tragezeit der Zahnspange ausgelesen werden. Dies stellt eine große Motivation dar, insbesondere bei Kindern, denen das Tragen von herausnehmbaren Zahnspangen höchste Disziplin abverlangt.

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Aktive Platte im Oberkiefer

Im Oberkiefer verwenden wir z.B. nach einer Verbreiterung des Oberkiefers mittels GNE (siehe „GNE“) eine aktive Platte.
Die Dehnplatte muss permanent getragen werden und sollte lediglich zum Essen und Zähneputzen herausgenommen werden. Der Klang der Sprache ist anfangs etwas verändert, was sich jedoch schnell gibt. Ratsam ist es, mit der Dehnplatte im Mund viel zu sprechen – lautes Vorlesen beispielsweise ist eine gute Übung. Geputzt wird die Dehnplatte nach jedem Essen. Am besten lässt sie sich mit einer festen Nagelbürste mit Kunststoffborsten und Seife reinigen. Für einen angenehmen Geschmack kann man die Dehnplatte von Zeit zu Zeit in einer Mundspüllösung baden.
In der Regel ist die Dehnplatte ein weitestgehend angenehm zu tragendes Gerät, das von  Patienten gut toleriert wird. Sollte dennoch etwas nach dem Einsetzen der Dehnplatte stören, kontaktieren Sie uns bitte umgehend.

Harmony

Harmony ist ein selbstligierendes linguales Bracketsystem. Selbsligierend bedeutet, das der Draht vom Bracket selber gehalten wird. Somit werden die üblichen Befestigungen zwischen Bracket und Draht (z.B.Gummis oder Drahtschlaufen) überflüssig. Lingual bedeutet, dass es auf der Innenseite der Zähne angebracht wird.

Herbst Apparatur

Frontalansicht

Seitenansicht

Vor allem bei der Behandlung von schwierigen Distalbissen (der Oberkiefer mit den Schneidezähnen liegt zu weit vorne und/oder der Unterkiefer zu weit hinten) ist die Herbst-Apparatur aus der modernen Kieferorthopädie nicht mehr wegzudenken. In vielen Studien konnte gezeigt werden, dass mit der Herbst-Apparatur eine Stimulierung des Unterkieferwachstums möglich ist.
Die Herbst-Apparatur wird im Ober- und Unterkiefer eingeklebt. Beide Teile werden durch ein Teleskopscharnier miteinander verbunden, das den Unterkiefer nach vorne in die gewünschte Position führt. Nach der muskulären Umstellung erfolgt die gewünschte Wachstumsveränderung, so dass der Unterkiefer in seiner Zielposition stabilisiert werden kann.
Da die Herbst-Apparatur auf die hinteren Zähne geklebt wird, ist sie von außen quasi unsichtbar. Alle Bewegungen wie Kauen, Sprechen, Beißen sind problemlos durchführbar. Der Kleber gibt Fluorid ab und stärkt gleichzeitig den Zahn.

Das Seitenprofil ohne…

…und mit eingebauter Herbst-Apparatur.

Durch die ungewohnte Haltung des Unterkiefers ist das Zubeißen und das Schließen des Mundes in den ersten Tagen nach dem Einsetzen der Herbst-Apparatur anstrengender als gewohnt. Da sich Muskeln erst an die neue Bisssituation gewöhnen müssen, kann es in den ersten Tagen zu Muskelkater und Verspannungen kommen.

Durch das von uns verwendete Dreifachteleskop sind Schleimhautprobleme so gut wie ausgeschlossen. Die Schrauben der Herbst-Apparatur können in den ersten Tagen den Lippenprobleme bereiten. Für diesen Fall bekommt der Patient Wachsstangen von uns mit, aus denen “Kügelchen” geformt und auf die störenden Teile gedrückt werden können. Des Weiteren können nachts Watterollen zum Schutz gegen Druckstellen zwischen die Apparatur und Wange gelegt werden.
Sollte über die Eingewöhnungsphase hinaus etwas an der Herbst-Apparatur stören, stehen wir gerne zur Verfügung.
Der Vorteil der Herbst-Apparatur ist, dass sie unabhängig von der Patientenmitarbeit 24 Stunden am Tag wirkt und somit eine kurze Behandlungszeit von nur sechs bis neun Monaten nötig ist.
Die Herbst-Apparatur kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei erwachsen Patienten wirkungsvoll eingesetzt werden.
 Auch bei Patienten mit Kiefergelenksbeschwerden kann die Herbst-Apparatur zur Besserung bzw. zum Verschwinden der Beschwerden führen.

I

Incognito

„Behandlung von innen“

Incognito ist ein selbstligierendes linguales Bracketsystem. Selbstligierend bedeutet, dass der Draht vom Bracket selber gehalten wird. Somit werden die üblichen Befestigungen zwischen Bracket und Draht (z.B.Gummis oder Drahtschlaufen) überflüssig. Lingual bedeutet, dass es auf der Innenseite der Zähne angebracht wird.
Das Incognito-Bracket unterscheidet sich von den bekannten Apparaturen sowohl in der Konzeption als auch in der Herstellung. Die Brackets werden individuell für den Patienten am Computer designed und angefertigt. So wird eine optimale Passung im Patientenmund erreicht.
Die Anfertigung der Brackets erfordert ein hochspezialisiertes Verfahren und bedingt somit die Herstellung in einem dafür speziell eingerichtetem Fachlabor.

Exakte Silikonabformungen werden von Ober- und Unterkiefer angefertigt. Diese schicken wir an ein Fachlabor. Dort werden die Brackets und Bögen mit computergesteuerter CAD/CAM Technologie berechnet und designed. Die einzelnen Brackets werden aus hochgoldhaltigen und damit antiallergischen Materialien erstellt. Die Drahtbögen werden durch eine nur für dieses Verfahren entwickelte Biegemaschine präzise gefertigt. Dank dieser Technologie entsteht ein individualisiertes Bracketsystem. Die Brackets werden mit der sog. “indirekten Klebetechnik” (mittels Klebeschienen auf den Zähnen) in einem Behandlungsschritt eingesetzt.
Im Gegensatz zu den universellen Brackets sind mit Incognito sowohl die Zahnbewegungen als auch das Behandlungsergebnis noch genauer vorhersagbar.
Der höhere Patientenkomfort als bei herkömmlichen Lingualbrackets durch:
1. Flaches Bracketdesign (deutlich kleinere Brackets als bei herkömmlichen Systemen),
2. Vergrößerte Klebeflache des Brackets auf dem Zahn und
3. Optimierte Positionierung der Brackets durch Computerdesign gegeben.
Da die Brackets aus einer hochgoldhaltigen Legierung hergestellt werden, stellen sie insbesondere bei Patienten mit Nickelallergie eine sinnvolle Alternative dar.

 

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Invisalign®

Die „unsichtbare“ Behandlung

Invisalign® ist eine Behandlungsmethode zur Korrektur von Zahnfehlstellungen, die mit einer Sequenz individuell gefertigter, durchsichtiger, herausnehmbarer Kunststoffschienen (Aligner) arbeitet. Für besonders ausgeprägte Zahnfehlstellungen ist Invisalign nicht oder nur bedingt bzw. erst nach Vorbehandlung geeignet.
Mit Hilfe eines speziellen Computergrafik-Verfahrens wird ausgehend vom Ist-Zustand, der in virtuellen Kiefermodellen festgehalten wird, ein vorher bestimmtes Behandlungsziel dreidimensional dargestellt und in einzelne Behandlungsphasen unterteilt. Für jede dieser Phasen werden die einzelnen individuellen Schienen produziert. Die Schienen werden ca. zwei Wochen lang getragen. In dieser Zeit werden die Zähne durch Druckausübung kontinuierlich in die vorher errechnete Richtung bewegt. Es folgt Schiene auf Schiene bis das gewünschte Behandlungsziel erreicht ist. Die Dauer der gesamten Behandlung liegt je nach Grad der Fehlstellung durchschnittlich zwischen 12 und 24 Monaten.

Die Praxis Dr. Banach ist aufgrund ihrer großen Erfahrung mit dem Invisalign System zum Platin-Provider ausgezeichnet worden.

 

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K

Kiefergelenkbehandlung

Die meisten Kiefergelenksprobleme entstehen durch die Verlagerung einer Knorpelscheibe (Discus, vergleichbar mit dem Meniskus im Knie). Die Betroffenen leiden an Mundöffnungsstörungen, Knacken des Gelenks, Schmerzen vor dem Ohr. Auch Halswirbelverspannungen und relative Beinlängendifferenz können auf Kiefergelenksbeschwerden zurückgeführt werden. Durch eine spezielle Diagnostik (manuelle Funktionsanalyse) sowie ggf. Hinzuziehung eines Radiologen (für eine Kernspinaufnahme des Gelenks) können wir oben beschriebene Beschwerde- Ursache relativ einfach feststellen.
Eine individuell gefertigte Aufbissschiene (nach Prof. Gelb, New York) entlastet das Kiefergelenk und ermöglicht ein Abheilen.
War die Behandlung mit der Aufbissschiene erfolgreich, ist zu diskutieren, diese Stellung des Kiefergelenks kieferorthopädisch bzw. durch umfangreiche prothetische Versorgung dauerhaft herbeizuführen. Dies führt zu einer Dauerentlastung und damit Beschwerdefreiheit.

KöHy Königsteiner Hybridtechnik®

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Die Königsteiner Hybridtechnik ist eine Eigenentwicklung der Praxis Dr. Banach, die den Patientenkomfort deutlich erhöht und eine sichere Verzahnung ermöglicht.
Ist eine festsitzende Zahnspange im Ober- und Unterkiefer notwendig, gab es bei Patienten mit einem tiefen Biss bisher häufig das Problem, dass die oberen Zähne auf die unteren Brackets gebissen haben und es so zu häufigen Bracketverlusten und damit zur Verzögerung der Behandlung kam. Um dies zu verhindern mussten entweder Kunststoffaufbisse auf den unteren Backenzähnen angebracht werden oder hinter die oberen Frontzähne sogenannte Bite Turbos geklebt werden. Da in beiden Fällen das Kauen eingeschränkt war, war diese Lösung nur suboptimal.

 

Durch die Entwicklung der Lingualbehandlung, die eigentlich aus ästhetischen Aspekten entstanden ist, konnten wir das Problem für den Patienten sehr viel komfortabler lösen. Im Unterkiefer kleben wir die Brackets nun von innen. Die Vorteile für den Patienten sind neben der besseren Optik die uneingeschränkte Lebensqualität, da wir auf Aufbisse oder Bite Turbos verzichten können. Zudem ist die Zahninnenseite aufgrund der Selbstreinigungsfunktion des Speichels resistenter gegen Entmineralisierungen.

Königsteiner Mini Ants®

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Die Königsteiner MiniAnts sind ein in unserer Praxis entwickeltes linguales Bracketsystem.
Für Patienten mit großen Engständen in der Unterkieferfront haben wir dieses Bracketdesign entwickelt, mit dem wir auch bei starken Platzproblemen alle Brackets ideal positionieren können. Die Behandlungszeit kann so auf ein Minimum reduziert werden.

 

Seit Praxisgründung 1997 behandeln wir in der Praxis Dr. Banach lingual und haben alle Entwicklungsschritte dieser Behandlungsmethode aktiv mitverfolgt, mitgestaltet und angewendet. Deutschlandweit sind wir eine der Praxen, die die linguale Behandlung am häufigsten anwendet und somit über größtmögliche Erfahrung damit verfügt.

L

Ligatur

Ist ein dünner Draht mit dem wir den Bogendraht im Bracket fixieren.

Lingualtechnik (Spange von Innen)

Spange von innen

Seit Praxisgründung 1997 behandeln wir in der Praxis Dr. Banach lingual und haben alle Entwicklungsschritte dieser Behandlungsmethode aktiv mitverfolgt, mitgestaltet und angewendet. Deutschlandweit sind wir eine der Praxen, die die linguale Behandlung am häufigsten anwendet und somit über größtmögliche Erfahrung damit verfügt.

 

Werden die Brackets einer festsitzenden Zahnspange auf der Zahninnenseite angebracht, so spricht man von Lingualtechnik.
Vorteil der Lingualtechnik ist, dass die Zähne in allen Dimensionen bewegt werden können, die Brackets aber von außen völlig unsichtbar sind und man auf diese Weise auch erhöhten ästhetischen Ansprüchen gerecht werden kann. So wird in einem Meeting niemand bemerken, dass Sie eine Zahnspange tragen. Zudem ist die Zahninnenseite aufgrund der Selbstreinigungsfunktion des Speichels resistenter gegen Entmineralisierungen. Die Lingualbrackets können entweder universelle Miniaturbrackets, z.B. 2D sein oder individuell für den Patienten angefertigt werden, z.B. WIN-Bracket.

Lingualbogen

Der Transpalatinal-/ Lingualbogen wird zur Stabilisierung nach einer vorausgegangenen Dehnung des Kiefers bzw. als Platzhalter in der Phase des Zahnwechsels in der sog. “Stützzone” (Bereich der Milchzähne 5, 4 und 3) eingesetzt. Der Bogen hält genug Platz für die durchbrechenden Zähne. Der Transpalatinal-/ Lingualbogen ist eine festsitzende Haltespange, die an den ersten großen Backenzähnen fest fixiert ist.

Lippenschild

Das Lippenschild benutzen wir bei Engstand der unteren Zahnreihe oder als Haltegerät nach der Platzbeschaffung im Unterkiefer.
Es ist teilweise herausnehmbar und ist mit zwei am 6. Zahn befestigten Bändern verbunden. Das Lippenschild sitzt zwischen Zähnen und Lippen und sorgt für ein verändertes Muskelgleichgewicht von Zunge und Lippen, indem es die Lippen von den Zähnen abhält. So kann durch den Zungendruck bei guter Mitarbeit des Patienten der Engstand der unteren Zähne, ohne dass ein weiteres kieferorthopädisches Eingreifen notwendig ist, beseitigt werden.

Lückenhalter

Geht ein Milchzahn, der eine wichtige Platzhaltefunktion hat vorzeitig verloren, ist es notwendig die entstandene Lücke für die nachfolgenden Zähne offen zu halten. Ohne Lückenhalter würde sich die Lücke durch „Wandern“ der verbleibenden Zähne schnell schließen und den Weg für die bleibenden Zähne versperren. Lückenhalter können sowohl festsitzend als auch herausnehmbar zum Einsatz kommen.

P

Positioner /Retainer

Ein Retainer (engl. to retain: festhalten; fixieren) ist ein Zahn-Stabilisator, der im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung eingesetzt wird. Durch den Retainer können sich Kieferknochen und die neu positionierten Zahnwurzeln besser an die neue Position durch Nachwachsen des Kieferknochen gewöhnen. Die Gefahr eines Rezidivs (Rückwandern der Zähne in ihre Ursprungsposition) kann durch einen Retainer verhindert werden.

Q

Qaudhelix

Die sog. Quadhelix ist ein weiteres Gerät, das verwendet wird, wenn der Oberkiefer zu eng ist und geweitet werden muss. Ihr Name kommt von den vier Schlaufen, die am Oberkiefer entlanglaufen. Sie ist über zwei Metallringe (Bänder) an den ersten dicken Mahlzähnen (6. Zahn) mit dem Oberkiefer verklebt. Der Spezialkleber gibt Fluorid ab, dadurch werden die Zähne geschützt.
Am Anfang ist es für die Zunge ungewohnt, den Platz mit der Zahnspange zu teilen. Dennoch sollte vermieden werden, mit der Zunge zu viel an der Quadhelix zu spielen. Das Zähneputzen erscheint zunächst schwieriger als zuvor, es ist jedoch besonders wichtig, da festsitzende Geräte intensive Pflege benötigen, um ein Festsetzen von Speiseresten zu verhindern.
Normalerweise ist die Quadhelix  ein tolles Gerät, das für andere unsichtbar und still arbeitet, ohne den Patienten zu belasten.

S

Sagitaldeveloper/ Transversaldeveloper

Der Transversaldeveloper ist eine festsitzende Dehnzahnspange für den Unterkiefer. Ähnlich wie die Dehnplatte erweitert der Transversaldeveloper den unteren Zahnbogen durch Aufrichten (Dehnen) der Zähne. So kann das Wachstum so gefördert werden, dass spätere Extraktionen von Zähnen vermieden werden können.

 

Der Transversal-/Sagittaldeveloper wird über zwei Metallringe („Bänder“) an den ersten großen Backzähnen im Unterkiefer festgeklebt und kann somit unabhängig von der Patientenmitarbeit 24 Stunden am Tag wirken. Der Spezialkleber gibt Fluorid ab, dadurch werden die Zähne geschützt. Sollte etwas am Transversaldeveloper stören oder sollte sich eines der Bänder gelöst haben, zögern Sie bitte nicht, uns umgehend zu kontaktieren.

Speed Brackets

Speed ist ein aktiv selbstligierendes Bracketsystem. Selbsligierend bedeutet, dass der Draht vom Bracket selber gehalten wird. Somit werden die üblichen Befestigungen zwischen Bracket und Draht (z.B.Gummis oder Drahtschlaufen) überflüssig.  In unserer Praxis verwenden wir die Speed Brackets alternativ zum Damon System.

Schnarchpatienten Behandlung mit Somnodent

Die neuesten Erkenntnisse der Schlafforschung haben ergeben, dass Schnarchen durch das Zurückfallen des Unterkiefers im Schlaf verursacht wird. Schnarchen stört nicht nur die Nachtruhe des Partners / der Partnerin, sondern ist darüber hinaus aufgrund eines kurzfristig auftretenden Atemstillstands für den Schnarcher selbst gefährlich.
Mit Hilfe eines einfachen, nachts zu tragenden Behandlungsgerätes kann bei geeigneter Indikation dem Schnarchen Einhalt geboten werden.
Das weltweit anerkannteste Gerät ist Somnodent, was individuellen Patientenbedürfnissen in unserer Praxis angepasst wird. Im Vergleich zu anderen Geräten bietet diese Apparatur höchsten Tragekomfort und maximalen Erfolg.

Sportmundschutz

Ein Sportmundschutz sorgt für Sicherheit der Zähne beim Sport. Die National Youth Sports-Foundation schätzt, dass mehr als fünf Millionen Zähne jährlich durch Sportverletzungen in den USA ausgeschlagen werden.
Der in unserer Praxis individuell angefertigte Mundschutz passt genau auf die Zahnreihe des Sportlers. Er sitzt fest und erlaubt freies Atmen. Nach kurzer Gewöhnung ist mit dem Sport-Mundschutz sogar normales Sprechen möglich.
Wir fertigen nach Abdrucknahme des Ober- und Unterkiefers den Mundschutz in unserem Labor individuell aus elastischem, haltbaren Gummi, dar höchsten Hygienestandards entspricht.

 

Der Mundschutz umschließt die obere Zahnreihe völlig. Ein zwei Millimeter starkes „Aufbissrelief“ aus Gummi zwischen den Zahnreihen fängt plötzlich einwirkenden Druck elastisch auf ( z.B. Stockschlag, Kopf-, Arm- oder Schulterstoß).

 

Unterschiedliche Kunststofffarben ermöglichen individuelle Optik (z.B. in Vereinsfarben) des Zahnschutzes nach Wunsch des Patienten und erhöht bei Kindern damit die Trageaffinität.

T

Transpalatinalbogen – Lingualbogen

Der Transpalatinal-/ Lingualbogen wird zur Stabilisierung nach einer vorausgegangenen Dehnung des Kiefers bzw. als “Platzhalter” in der Phase des Zahnwechsels in der sog. “Stützzone” (Bereich der Milchzähne 5, 4 und 3) eingesetzt. Der Bogen hält genug Platz für die durchbrechenden Zähne. Der Transpalatinal-/ Lingualbogen ist eine festsitzende Haltespange, die an den ersten großen Backenzähnen fest fixiert ist.

Transversaldeveloper

Der Transversaldeveloper ist eine festsitzende Dehnzahnspange für den Unterkiefer. Ähnlich wie die Dehnplatte erweitert der Transversaldeveloper den unteren Zahnbogen durch Aufrichten (Dehnen) der Zähne. So kann das Wachstum dahingehend gefördert werden, dass spätere Extraktionen von Zähnen vermieden werden können.

 

Der Transversal-/Sagittaldeveloper wird über zwei Metallringe („Bänder“) an den ersten großen Backzähnen im Unterkiefer festgeklebt und kann somit unabhängig von der Patientenmitarbeit 24 Stunden am Tag wirken. Der Spezialkleber gibt Fluorid ab, dadurch werden die Zähne geschützt. Sollte etwas am Transversaldeveloper stören oder sollte sich eines der Bänder gelöst haben, zögern Sie bitte nicht, uns umgehend zu kontaktieren.

Twinblock

Der Twin Block besteht aus zwei herausnehmbaren Biss-Platten. Der Twin Block wird zur Korrektur von funktionellen Kiefer-Fehlstellungen verwendet. Der Twin Block ist komfortabel und kann Tag und Nacht getragen werden.

 

Der Twin Block ist mittlerweile das weltweit verbreiteste kieferorthopädische Gerät. Die Geräte sind „patientenfreundlich“ und ermöglichen eine konsequente Korrektur einer Fehlbisslage mit einer starken Verbesserung der Gesichtsharmonie.

V

Verankerungspins

Derotieren von stark gedrehten Zähnen

Lückenschluss nach Extraktion der oberen ersten großen Backenzähne

Innenbewegung von zu weit außen stehenden Zähnen

Lückenschluss bei Nichtanlage unterer kleiner Backenzähne

Verankerungspins sind kleine Schräubchen, die minimalinvasiv in den Kieferknochen eingesetzt werden. Sie dienen in erster Linie zur Verankerung festsitzender kieferorthopädischer Hilfsmittel im Mund, vor allem dann, wenn einzelne Zähne gezielt bewegt werden sollen oder wenn eine herkömmliche Verankerung nicht mehr möglich ist.

 

Mittels Federn, Gummikettchen oder Drahtelementen werden sie mit der festen Zahnspange verbunden. Auftretende Kräfte werden auf den Knochen statt auf die Nachbarzähne übertragen.

W

WIN-Bracket

Das besondere Bracket ist ein Spezialbracket für die Lingualbehandlung („Zahnspange von innen“). Es wird für jeden Patienten individuell nach Zahnform hergestellt und ist somit sehr komfortabel zu tragen. Durch eine große Klebebasis hat WIN eine extrem gute Haftkraft an den Zähnen.

 

Es ist aus einer Stahllegierung hergestellt und ist besonders flach. Der Bracketkörper wird nicht gegossen, sondern mit Laserstrahlen aus einem Metallpulver verdichtet, der Bracketslot anschließend mit höchster Präzision nachgefräst.

 

Seit Praxisgründung 1997 behandeln wir in der Praxis Dr. Banach lingual und haben alle Entwicklungsschritte dieser Behandlungsmethode aktiv mitverfolgt, mitgestaltet und angewendet. Deutschlandweit sind wir eine der Praxen, die die linguale Behandlung am häufigsten anwendet und somit über größtmögliche Erfahrung damit verfügt.

 

Aus unserer Erfahrung ist das WIN-Bracketsystem zur Zeit das beste auf dem Markt verfügbare System- sowohl für den Patienten in Bezug auf Tragekomfort und Behandlungserfog als auch für den Behandler in seiner überragenden Anwendung.

2D Lingual Brackets

Das 2D-Lingualbracket ist extrem flach und in Kombination mit seinen speziell abgerundeten Kanten für den Patienten kaum spürbar. Wir verwenden dieses Bracketsystem vorwiegend im Unterkiefer. Gerne kombinieren wir die unten innenliegende 2D-Spangen mit im Oberkiefer außenliegenden Keramikbrackets (Königsteiner Hybrid-System).
Bei herkömmlicher Vorgehensweise, bei der die Brackets außen angebracht werden, passiert es bei einem tiefen Biss häufig, dass die Zähne des Oberkiefers die Brackets des Unterkiefers „abbeißen“. Um dies zu vermeiden werden Kunststoffaufbauten auf die Backenzähne aufgebracht und der Biss somit künstlich geöffnet.

 

Die von uns entwickelte Methode ist für den Patienten äußerst komfortabel, da durch das Aufbringen der Brackets von innen im Unterkiefer und von außen im Oberkiefer sofort wie gewohnt zugebissen werden kann. Aufwändige Aufbauten werden vermieden.

Technik

Neben der fachlichen Kompetenz des Teams ist die Ausstattung der Praxis von zentraler Bedeutung für den Behandlungserfolg und den Patientenkomfort während einer Behandlung. Aus diesem Grund legen wir in der Praxis Dr. Banach großen Wert darauf, auch bei den technischen Neuerungen immer am Puls der Zeit zu bleiben und investieren zum Wohle unserer Patienten fortlaufend in eine moderne Praxisausstattung. Hier einige Beispiele:

Digitales Röntgen

Digitales Röntgengerät Orthophos XG

Seit 2014 werden bei uns alle Röntgenaufnahmen digital vorgenommen. Für Sie als Patient bedeutet das:

 

  • Eine um bis zu 90 Prozent reduzierte Strahlenbelastung gegenüber der klassischen Analogtechnik.
  • Digitale Röntgenbilder weisen gegenüber konventionellen Bildern eine höhere Bildqualität auf und lichten Zahn- und Knochenstrukturen genauer ab. Zusätzlich können sie im Computer sofort nachbearbeitet und Helligkeit und Kontrast einfach justiert werden. Auf diese Weise unterstützen sie eine schnelle und genaue Diagnose.
  • Die Digitalbilder können einfach an Patienten, Mitbehandler und Nachbehandler weitergegeben werden, umständliche und qualitativ schlechte Kopien gehören der Vergangenheit an.
  • Die Digitaltechnik schont die Umwelt: Analoge Röntgenfilme und vor allem die entsprechenden Entwicklungschemikalien konventioneller Techniken entfallen vollständig. Auf diese Weise leistet der Einsatz der digitalen Röntgentechnik einen wichtigen Beitrag zur Schonung und zum Erhalt einer gesunden Umwelt.

Intraoral Scanner

True Definition Intraoral Scanner

Vor jeder Behandlung steht die genaue Dokumentation des Ist-Zustandes Ihres Zahnbefundes. Für die weitere Behandlungsplanung ist eine exakte Abformung von Zähnen und Gebiss notwendig. Normalerweise wird dies mit Hilfe von Abformmasse und metallenem Abformlöffel bewerkstelligt. Diese Methode erfordert viel Geduld der Patienten, da die Abformmasse im Mund trocknen muss und oftmals löst die benötigte Menge des Abformmaterials einen Würgereiz aus. Nicht selten muss ein Abdruck wiederholt werden, da Qualität nicht immer zufriedenstellend ausfällt.

 

In unserer Praxis steht für die Erfassung der Mundsituation ein Intra-Oral Scanner zur Verfügung. Dieser wird berührungslos über die Zahnoberflächen geführt und erstellt eine digitale Abformung. Der Vorteil für unsere Patienten:

 

  • Deutlich angenehmere Abformsituation ohne Abformmaterial und sperrigem Abformlöffel.
  • Entstehendes Abbild der Mundsituation ist äußerst präzise und ermöglicht eine hervorragende Detail- und Passgenauigkeit Ihres Behandlungsgerätes.
  • Die Qualität des Scans kann von uns direkt am Bildschirm überprüft und bei Bedarf korrigiert werden. Fehler und Ungenauigkeiten, wie sie beim normalen Abdruck möglich sind, werden vermieden.
  • Das Ergebnis wird sofort am Computermonitor dargestellt. So bekommen Sie einen anschaulichen Eindruck, der bisher nicht möglich war.